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Brustvergrößerungen sind in der kosmetischen
Chirurgie wohl diejenigen Operationen, welche am häufigsten ausgeführt werden.
Allerdings sind sie auch die Operationen mit den meisten "Fehlern".
Dies mag daher rühren, daß hier zu oft nur der Wunsch einer Patientin erfüllt
oder nach den Vorstellungen des Operateurs gearbeitet wird, ohne die
tatsächlichen Bedürfnisse zu erkennen. Eine sehr sorgfältige Untersuchung ist
daher ebenso wichtig, wie eine exakte Absprache zwischen Patientin und
Operateur.
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Eine möglichst große Brust ist daher nicht immer
alleine richtig. Auch eine kleine Brust kann besser sein als keine, besonders
dann, wenn sie zur Gesamtgröße paßt und von außen nicht gleich das Inlay zu
erkennen ist.
Ist man sich über die generelle Größenordnung
einig, muß der Operateur die am besten geeignete Methode aussuchen und
vorschlagen: hinter den "Großen Brustmuskel" oder davor, Zugang in
der Achselhöhle, durch die Brustwarze oder über die Unterbrustfalte!
Wichtig ist das zu verwendende Material: Silicon,
Hydrogel, Wasser ("Kochsalzlösung") oder körpereigenes Gewebe.
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Brustvergrößerung
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Auch
hier sind wieder die Nebenwirkungen zu beachten. So verursacht körpereigenes
Gewebe z. B. erhebliche Narben an der Hebestelle. Wassergefüllte Inlays sind in
ihrer Konsistenz zu hart, Silicon ist dagegen nicht so "gefährlich"
wie behauptet.
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Soja-Öl gefüllte Inlays sind verboten, Hydrogele
sind nicht chemisch stabil und eignen sich z.Zt. nicht für eine bedenkenlose
Anwendung am Patienten.
Die allseits bekannte "Kapselverhärtung"
hat nichts mit Silicon zu tun und tritt bei allen Inlays auf. Hierzu wurden in
der Vergangenheit viele gute Ideen entwickelt. Die "retropectorale
Augmentation" hat in dieser Frage wohl den entscheidenden Fortschritt
gebracht. Die folgenden Bilder sprechen für sich!
Wenig körpereigene Merkmale haben die Menschen seit
jeher so beschäftigt, wie die Größe der weiblichen Brüste. Galten große Brüste
in frühester Zeit als Fruchtbarkeitssymbole, so sind sie heute in vielen Fällen
doch eher störend.
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In einer Zeit, in der die Frauen den sozialen Verpflichtungen
und privaten Freizeitaktivitäten in gleicher Weise nachgehen wie Männer, fühlen
sich diese Frauen durch die übermäßige Größe ihrer Brüste mit Recht oft
behindert.
Dazu kommt die medizinische Erkenntnis,
daß sich doch sehr viele
Folgeschäden z. B. am Rücken und der Haut durch einen operativen Eingriff
verhindern lassen.
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Die weibliche Brust ist ein sekundäres
Geschlechtsmerkmal. Daher kommt ihr eine große Bedeutung im sozialen
Zusammenleben zu. Somit ist es bei solchen Operationen von Bedeutung, diese in
kosmetisch anspruchsvoller Weise vorzunehmen. Hier findet der Plastische
Chirurg eine besondere Bestätigung, bewegt er sich doch auf der Grenze zwischen
"medizinischer" und "kosmetischer" Indikation. Dies ist von
Interesse bei der Kostenregelung.
Operationsmethoden zur Verkleinerung gibt es fast
so viele wie Plastische Chirurgen. Gemeinsames Ziel ist immer eine
Verkleinerung mit einem guten kosmetischen Ergebnis. Objektive Meßgrößen, wie
von den gesetzlichen Versicherern immer wieder gefordert, kann es dabei nicht
geben. Der Mensch als einmaliges Unikat kann nicht katalogisiert werden wie ein
Marmorbild!
Im Allgemeinen werden diese Operationen stationär
unter Vollnarkose ausgeführt. Das Ergebnis bringt der Patientin durchweg
physische und auch psychische Erleichterung. Bei älteren Frauen wurden sogar
Verbesserungen der Lungenfunktion wissenschaftlich nachgewiesen.
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